Kind Quarantäne Eltern


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Kind Quarantäne Eltern Hat das Kind einer Arbeitnehmerin/eines Arbeitnehmers Kontakt zu einer positiv auf Covid-19 getesteten Person in der Kita, Schule oder Freizeit, kann das Gesundheitsamt eine Quarantäne für das Kind anordnen (für Kitas gelten meist die Quarantäneregeln wahrscheinlich nicht mehr zutreffend).

Kind Quarantäne Eltern
Kind Quarantäne Eltern

Die Wohnung oder das Hausfundament dürfen nicht allein gelassen werden und es dürfen keine Besucher empfangen werden. Unbeeindruckt von den – vermutlich negativen – Testergebnissen behauptet die Quarantäne ihre Position. Es ist daher nicht möglich, das Kind zur Schule zu schicken.

Aktuell müssen Kinder nach Kontakt mit einer positiv auf Covid-19 getesteten Person für mindestens fünf Tage in Quarantäne. Nach dem fünften Tag der Quarantäne ist ein Abbruch durch einen negativen Test (PCR-Test oder Antigen-Schnelltest) möglich. Ansonsten gilt ein generelles Isolationsgebot von 10 Tagen. Nach zehn Tagen ist ein negativer Test nicht mehr notwendig.

Personen, die vollständig geimpft sind oder eine koronare Herzkrankheit hatten, sind von der Kontaktperson der Quarantäne ausgenommen. Nach der Zulassung von Impfungen für Kinder unter zwölf Jahren haben Eltern nun die Möglichkeit, eine Quarantäne – und damit ihre Beaufsichtigung – zu umgehen.

Eine häusliche Quarantäne ist eine erhebliche Einschränkung der Freiheitsrechte eines Kindes. Der Betreuungsbedarf ist bei kleinen Schulkindern viel größer als anderswo.Die Quarantäneanordnung gilt nur für das Kind die restlichen Familienmitglieder können sich frei bewegen. Dadurch bleibt trotz Quarantäne des Kindes die Arbeitspflicht der Eltern grundsätzlich unberührt. Sie sollten die Pflege so weit wie möglich aufteilen. Eine externe Betreuung, etwa durch Großeltern und Tagesmütter, ist wegen der Quarantäne nicht möglich.

Eltern von unter Quarantäne lebenden Kindern (unter 12 Jahren) steht nach dem Infektionsschutzgesetz bis zum 19.03.2022 eine Dienstausfallentschädigung zu. Voraussetzung ist, dass Sie Ihr Kind selbst betreuen, betreuen oder betreuen müssen, da Sie keine andere verlässliche Betreuungsmöglichkeit haben und somit Ihrer Arbeit nicht nachgehen können.

Kind Quarantäne Eltern
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In den ersten sechs Wochen zahlt der Arbeitgeber an seine/n Arbeitnehmer/in die gesetzliche Abfindung in Höhe der vollen gesetzlichen Abfindung. Nach der siebten Woche beträgt die Entschädigung 67 Prozent des entstandenen Dienstausfalls. Eltern mit gemeinsamer Sorge können bis zu zehn Wochen Entschädigung verlangen, Alleinerziehende bis zu zwanzig Wochen.

Ansonsten können Eltern gesunder Kinder bis das sogenannte Corona-Kinderkrankengeld (SGB V) in Anspruch nehmen, wenn ihr Kind aufgrund einer pandemiebedingten Schließung der Kita oder Schule zu Hause betreut werden muss. Dies gilt auch dann, wenn das Kind aufgrund eines positiven Selbsttests nicht in die Schule oder Kita darf.

Jeder gesetzlich krankenversicherte Elternteil hat einen beschränkten Anspruch auf pro Kind und Jahr von bis zu 30 Arbeitstagen und bis zu 60 Arbeitstagen für Alleinerziehenden mit infizierten oder anderweitig erkrankten Kindern bis zum Ende des Kalenderjahres Die Gesamtdauer für viele betroffene Kinder wurde auf 65 oder 130 Tage festgelegt. Das Kinderkrankengeld beträgt in der Regel 90 Prozent der geschuldeten Gesamtsumme und muss sofort im Krankenhaus beantragt werden.

Eltern können zwischen dem Kinderkrankengeld und der Entschädigungszahlung wählen, wenn die Voraussetzungen dafür erfüllt sind. Das Kinderkrankengeld ist jedoch wertvoller, da es nicht den gleichen strengen Anforderungen unterliegt wie die Entschädigungszahlung und die Entgeltersatzleistung höher ist. Außerdem können Eltern mit Zustimmung des Arbeitgebers den Krankenstand ihrer Kinder übertragen.

Bei längerem Ausfall empfiehlt sich ein Gespräch mit dem Arbeitgeber, um eine einvernehmliche Lösung zu erarbeiten. Die mit dem Arbeitgeber vereinbarten Maßnahmen reichen von Homeoffice über andere Formen einer gerechteren Arbeitszeitverteilung, den Wegfall von Überstunden, bezahltem und unbezahltem Urlaub bis hin zu geregelter Arbeit am Arbeitsplatz.

Darüber hinaus hat der Arbeitgeber ein klares Interesse daran, den Betrieb aufrechtzuerhalten und gleichzeitig das Risiko von Feindseligkeiten unter Mitarbeitern und Kunden so gering wie möglich zu halten. In Quarantäne besteht für alle ein hohes Risiko, eingeklemmt zu werden (siehe auch Frage „Wer muss in Quarantäne?“).

Es ist möglich, dass eine ganze Familie der Quarantänepflicht unterliegt, es ist aber auch möglich, dass nur ein Kind der Quarantänepflicht unterliegt. Denn die Quarantänepflicht gilt nur für Personen, die direkten Kontakt zu einer mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierten Person hatten. Haushaltsangehörige dieser Kontaktpersonen sind von der Quarantäne ausgenommen, wenn sie keinen Kontakt zu einer infizierten Person hatten.

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Unabhängig davon, ob sich die ganze Familie oder nur eine Person in Quarantäne befindet, müssen alle Haushaltsmitglieder bestimmte Verhaltensregeln befolgen, um dies zu verhindern Erreger auf der Flucht. Dazu gehört zum Beispiel, sich in verschiedenen Räumen aufzuhalten oder diese zu unterschiedlichen Zeiten zu nutzen, einen Sicherheitsabstand einzuhalten und Körperkontakt zu vermeiden (weitere Informationen dazu finden Sie auf der Themenseite.

Es wird auch empfohlen, dass Haushaltsmitglieder von Personen, die unter Quarantäne stehen, ihre eigenen Kontakte so weit wie möglich einschränken. Wichtig ist, vorhandene Home-Office-Möglichkeiten zu nutzen, möglichst wenig Einkäufe zu tätigen und sich mit niemandem außerhalb des eigenen Haushalts zu treffen.

Auch wenn Kinder von Quarantänemaßnahmen betroffen sind, ist es wichtig, vernünftig und maßvoll vorzugehen. Denn die häusliche Quarantäne ist für Kinder eine besonders schwierige Herausforderung. Die Abstandsregeln beispielsweise werden nicht immer strikt eingehalten.

Kinder, die unter Quarantäne stehen, brauchen die Fürsorge und Aufmerksamkeit ihrer Eltern oder anderer Familienmitglieder. Es sollte versucht werden, Hygieneregeln so genau wie möglich einzuhalten und individuelle Lösungen für die Situation zu schaffen. Entscheidend ist, dass die Maßnahmen kinderfreundlich und nachhaltig sind.

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