André M Hennicke Krankheit


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André M Hennicke Krankheit Charakter-Star Hennicke erzählt der B.Z. über seine wilden Party-, Drogen- und Alkoholjahre. Am Ende konnte der Berliner fliehen.Ob in Fernsehsendungen wie “Polizeiruf 110” oder “GSG 9” oder in Kinofilmen wie “Der Untergang” oder “Das kalte Herz”, jeder kennt sein markantes Gesicht. André Hennicke ist mittlerweile in zwei Filmen zu sehen dem tzi-Abenteuerfilm „Der Mann aus dem Eis“ und dem Science-Fiction-Drama n dem er einen zwielichtigen Soldaten spielt.

André M Hennicke Krankheit
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Sie haben zuvor einen Roman geschrieben und waren als Produzent erfolgreich.Das waren die Gedanken, denen ich nachging. Ich wollte Maler werden, als ich jünger war, aber ich hatte eine ausgeprägte Rot-Grün-Schwäche, also wurde ich stattdessen Bühnenschauspieler. Dann wäre ich als Maler gescheitert, da ich später gemerkt habe, dass ich nur mäßig malen kann. Ich schrieb dies frühmorgens, als ich zu Hause bei meinen Eltern war.

Viele Science-Fiction-Werke, damit ich für kurze Zeit der DDR entfliehen kann. Mit einem Raumschiff auf einem Planeten landen und fremde Frauen treffen, das ist der Plan. Das war während meiner ganzen Jugend. Weil die Frauen um ihn herum das nicht wollten, kam mir so eine Idee (lacht).Außerdem sind Sie bei „Hot Dog“ mit Til Schweiger dabei. Ist Ihre Beziehung zu ihm seit “Knockin’ on Heaven’s Door” stark?

Wir haben uns akzeptiert und seit “Knockin’ On Heaven’s Door” nicht mehr zusammengearbeitet. Er ist schon unterwegs, und ich habe schon mit meinem begonnen. Da wir beide starke Persönlichkeiten sind und wissen, was wir wollen, ist das eine gute Sache. Wenn wir uns persönlich treffen, sind wir ehrlich zueinander und haben nichts zu streiten.

Ich wohne in Friedrichshain, fühle mich aber immer wie in Berlin. Nach all dem Feiern, Betäuben und Trinken wurde ich schließlich an den Stadtrand geschleppt, wo ich in einer Hütte zum Trocknen untergebracht wurde. Ich bin vor dreieinhalb Jahren nach Berlin zurückgekehrt.War es damals nicht wichtig, einen Schlussstrich zu ziehen und nach Berlin zurückzukehren?

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Das hatte mein Freund gesagt, also verschwinden wir schnell, bevor wir alles verlieren. Bis zu diesem Zeitpunkt war ich in der Party- und Technoszene ziemlich aktiv. Jeden Tag in den nächsten zehn Jahren, mit allen Folgen. Dieser Tag ist gekommen und ich brauchte jemanden, der mich da rausholte. Der Schauspieler André Hennicke brauchte 20 Jahre, um den Höhepunkt seines Metiers zu erreichen.

Er beginnt seine Profikarriere bei der DEFA und gilt als vielversprechendes Nachwuchstalent. Nach der Auflösung der DDR ist er in der deutschen Filmbranche nahezu unbekannt. Zu Beginn ist er in einer Reihe von Fernsehfilmen und Serien als Nebendarsteller aufgetreten und hat sich seinen Weg durch die Handlungen geschlagen und verstümmelt. Als Christian Petzold und Oskar Roehler den Schauspieler für sich entdecken, ändert sich das.

A. André Hennicke wurde in Johanngeorgenstadt geboren. Sein Vater ist schwer erkrankt, seine Mutter arbeitet als Hutmacherin. Es gibt auch drei weitere bedeutende Schwestern in der Familie, insgesamt also fünf. Nach Abschluss der zehnten Klasse arbeitete er als Heizer in einem Blockheizkraftwerk. Als Maurer verdient er seinen Lebensunterhalt nach Ableistung seines Wehrdienstes bei der Nationalen Volksarmee.

Eine Rot-Grün-Blindheit hindert André Hennicke daran, sich an der Grafikschule Berlin-Schöneweide einzuschreiben. Er hinterlässt einen guten Eindruck im Kollegium der Film- und Fernsehakademie Wolf in Potsdam-Konrad Babelsberg und schließt als Jahrgangsbester ab. Ein Sonderstipendium lehnte er ab. In Klassikern von Goethe und Moliere spielend, sowie als junger Brigadier auf der Bühne, bekommt er nach seinem Theaterstudium eine Anstellung am Theater in Senftenberg.

Mitte der Jahre stand er erstmals mit anderen jungen Schauspielern wie Ulrike Krumbiegel und Sylvester Groth in Karl Heinz Lotz’ Sittengemälde der Weimarer Republik vor der Kamera. Danach ist er in der deutsch-vietnamesischen Koproduktion von Jörg Foth zu sehen, die auf den Erinnerungen ehemaliger deutscher Fremdenlegionäre in Vietnam basiert und deren Erlebnisse und Siege dort schildert.

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Corinna Harfouch und Siegfried Kühn inszenierten ein Film, in dem eine junge Schauspielerin in den 1930er Jahren die “Nürnberger Gesetze” ablehnte, die besagten, dass sie keine Beziehung zu einer jüdischen Person haben könne. André Hennicke porträtiert den jüdischen Schauspieler Mark Löwenthal, der seinen Job verloren hat und nur noch in jüdischen Theatern auftreten kann. Auch in vielen Produktionen der DEFA ist der Schauspieler präsent.

Stephan Bernhards Film zeigt ihn als DDR-Lehrer in Algerien, der zu viel Eigeninitiative ergreift und mit seinen Vorgesetzten in Konflikt gerät. Jörg Foths kabarettistisches Bilderbuch Letztes aus der Da Da Er das die deprimierenden Realitäten des Alltags sowie die Verbreitung des Nationalsozialismus in der DDR thematisiert, hat einen Auftritt von ihm. Horst Seemanns Familiendrama.

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