Urs Wüthrich Todesanzeige


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Urs Wüthrich Todesanzeige Urs Wüthrich, ein ehemaliger Basler Regierungsvertreter, ist am Montag unerwartet gestorben. Er starb im Alter von 68 Jahren. Online-Berichte aus vielen Quellen besagen, dass Urs Wüthrich aus gesundheitlichen Gründen unerwartet verstorben ist. Diverse Waybegleiter Wüthrichs bestätigen die Meldung an Telebasel.

Urs Wüthrich Todesanzeige
Urs Wüthrich Todesanzeige

Von 2003 bis 2015 gehörte er der Baselbieter Regierung als SP-Mitglied an. Der gebildete Kaufmann präsidierte für die Dauer seiner Amtszeit Bildung, Kultur und Sport. Seit 1995 ist er Landrat. Von 1994 bis 2003 war er Präsident des Gewerkschaftsbundes Basel-Landschaft.

Der ehemalige Bundesrat Urs Wüthrich-Pelloli ist gestorben. Er war ein langjähriges und aktives Mitglied der SP Baselland. Wir sind bis ins Mark bewegt und erschüttert. Carla Wüthrich-Pelloli und ihrer Familie gilt unser herzlicher Dank.

Urs Wüthrich war ein starker Befürworter der Schulreform HarmoS und einer fairen Kulturpartnerschaft mit dem Kanton Basel-Stadt. Seine Aktionen im Landkanton wiederholten die Auswirkungen seiner Amtszeit als Gouverneur. Nach seinem Rücktritt aus der Regierung verlor die SP ihren Sitz, den sie 2019 zurückerobern konnte.

Alt-Regierungsrat Urs Wüthrich ist am Montag aus gesundheitlichen Gründen unerwartet verstorben. Die Nachrichtenplattform „Onlinereports“ wird von mehreren Quellen in einem Bericht über diese Zeitung untermauert. Die SP Baselland hat einen ihrer bekanntesten Spieler verloren. Wüthrich hatte das stolze Alter von 68 Jahren erreicht. Er lebte in Sissach und hinterließ seine Frau und drei Kinder.

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Es ist schwer, einen nahen Politiker zu vergessen, der sich an nachdenklichen Debatten beteiligte und bis zu seinen letzten Tagen in verschiedenen Arenen aktiv war. Wüthrichs, ein langjähriger Weggefährte und Kritiker von Enge, beschreibt einen „hindirektionsvollen Politiker“, einen Macher, der für alle ein „offenes Ohr“ habe. Jedes Gespräch ist gefärbt vom Schock über Sissachers plötzlichen Tod.

Als ich Urs Wüthrich mit 15 Jahren das erste Mal traf, erwartete ich einen Regierungsbeamten, der uns ernst nimmt. Unsere Lehrer hatten uns mit frustriert-kritischen Fragen nach Liestal geschickt, damit wir gegen Wüthrich für einen Artikel in der Schülerzeitung antreten könnten. Diese Person hat sich Zeit für uns genommen und alle unsere Fragen geduldig und enthusiastisch beantwortet.

Als wir ihm Fragen stellten und Annahmen machten, die nicht durch Beweise gestützt wurden, korrigierte er uns nicht nur – er grub Dokumente aus, um zu beweisen, was er uns gesagt hatte. Wüthrichs Erfolg ist möglicherweise auf seinen Enthusiasmus und seinen direkten und ehrlichen Umgang mit Menschen jeden Alters zurückzuführen.

Wüthrich begann nach seinem Umzug aus dem Emmental und anschliessender Tätigkeit als Gemeindepräsident von Zuchwil SO eine kurze politische Karriere in Basel. 1989 wurde er Mitglied des Sozialvorstandes Sissach, 1995 wurde er in den Landrat gewählt und 1997 wurde er Landtagsreferent.

Von 2003 bis 2015 amtete der Basler Ministerrat für Bildung, Kultur und Sport (SP-Politiker Baselbieter Regierungsrat). In diesem Zusammenhang setzte er sich für die Reform des Schulwesens, insbesondere Harmos, und für eine faire Kulturpartnerschaft mit dem Kanton Basel ein -Stadt. Streit war im Landkanton eine Konstante.

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Wüthrich engagierte sich auch in der sogenannten Honorar-Affäre, bei der es um privat vereinbarte Sitzungsgelder aus staatlicher Verwaltungstätigkeit ging. Wüthrich erstattete dem Kanton vollumfänglich und zeitnah 2425 Franken. Nach Wüthrichs Abgang 2015 verlor die SP ihren Sitz in der Basler Regierung.

Nachdem Kathrin Schweizer 2019 in die Kantonsregierung gewählt wurde, konnte die Partei wieder in die Regierung einziehen. Jürg Wiedemann, ehemaliger Basler Stadtrat (Grüne-Unabhängige) und Vorstand der Schulkommission Starke, war ein entschiedener Gegner der Wüthrichschen Reformen.

Urs Wüthrichs “sehr engagierter” Status sei ein “wesentliches” Merkmal gewesen, erinnert er sich. Er hat viel Zeit und Mühe für den Kanton investiert. Sein Arbeitstag begann früh am Morgen und endete spät in der Nacht. Er arbeitete oft auch am Wochenende. Wiedemann erinnert sich an Wüthrich als jemanden, der mit viel Leidenschaft durchs Leben gegangen ist.

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